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Zwischenbericht für 2014

Insgesamt 66 Kinder aus den kooperierenden vier Lichtenberger Schulen nahmen an den Veranstaltungen des Bündnisses flur Bildung “Kreative Kids in Lichtenberg“ teil. Es handelte sich gemäß dem Konzept des Projekts u.a. um 10 Kinder mit körperlichen Einschränkungen, teilweise auch mit Lembehinderungen, sowie ca. 30 Kindern, die offensichtliche Lernschwierigkeiten hatten.

In vier Veranstaltungen wurden Eltern der teilnehmenden Kinder einbezogen. Sie hatten die Möglichkeit – auch gern angenommen – unter Anleitung ihrer Kinder selbst zu basteln und zu sägen.

Die Kinder gestalteten kreativ die verschiedensten Produkte. Dazu gehörten im kunsthandwerkljchen Bereich:

  • verschiedene Motive aus Holz, die durch Laubsägearbeiten und anschließendes bemalen entstanden
  • Origami- Arbeiten
  • Kusuduma
  • Quiling
  • mit verschiedenen Techniken künstlerisch gestaltete Karten
  • Fadengrafiken

Im Medienbereich wurden durch die Kinder während der Veranstaltungen die Aktivitäten fotografiert und gefilmt. Sie erlernten Grundlagen von Kamerabedienung und Kamera-führung, Einstellungen und Bildaufbau. Einige von ihnen erhielten eine Einführung in das Schneiden und Montieren von Videos und probierten sich darin aus.

Es entstanden dabei zwei Fotoschauen und zwei Videos, die zusammen mit ausgewählten Exponaten aus dem kunsthandwerklichen Bereich in zwei gemeinsamen Ausstellungen, dabei einer Abschlussveranstaltung, aller Bündnispartner präsentiert wurden.

Die teilnehmenden Kinder konnten sich in verschiedenen kreativen Bereichen ausprobieren. Dabei wurden u.a.

  • Fantasie
  • Ideenreichtum
  • Ausdauer
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Sorgfalt und nicht zuletzt auch

feinmotorische Fähigkeiten gefördert, was angesichts der Besonderheiten der Zielgruppen, also speziell Kinder mit Lembehinderungen und/oder körperlichen Einschränkungen ganz wesentlich war.

Bei vielen Kindern, die das betraf, konnten hinsichtlich o.g. Kompetenzen deutliche Fortschritte erreicht werden, was sowohl eigene Beobachtungen der Projektdurchführenden, als auch Rückmeldungen von Eltern und Pädagogen ergaben.

Die Kinder hatten Spaß während der Veranstaltungen und waren stolz, wenn sie etwas fertig gestellt hatten und dies präsentieren konnten.

Die Zusammenarbeit gestaltete sich stets konstruktiv und einvemehmlich. Alle Bündnispartner arbeiteten engagiert und zielorientiert im Interesse der teilnehmenden Kinder an der Umsetzung des Projekts.

Terminabstimmungen und durch schulorganisatorische Planungen teilweise notwendige Änderungen konnten weitgehend komplikationslos realisiert werden. Zwischen den pädagogischen Fachkräften aus den Hortbereichen der Schulen, die die Kinder begleiteten und den Proj ektdurchführenden entwickelte sich ein guter Kontakt. Es gab einen ständigen Austausch zwischen beiden Seiten, auch unter Einbeziehung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern bezüglich Besonderheiten, Auffälligkeiten und Entwicklung der Kinder im Projektverlauf.

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